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Wieviel Haus kann ich mir leisten? Kaufpreis-Rechner 2026

Mit unserem Hausfinanzierungsrechner ermitteln Sie schnell und kostenlos, wieviel Haus Sie sich leisten können. Berechnen Sie Ihren maximalen Kaufpreis basierend auf Ihrem Einkommen, Eigenkapital und den aktuellen Zinssätzen nach deutschen Finanzierungsrichtlinien.

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Hausfinanzierung berechnen

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Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Schätzen Sie Ihren maximalen Hauskaufpreis und monatliche Kosten. Basierend auf 2026-Sätzen.

Einkommen & Finanzen

Kreditdetails

%
Jahre
Maximaler Hauspreis
2.400.000 kr
Hypothek: 2.100.000 krAnzahlung: 300.000 kr
Monatliche Zahlung
10.640 kr
Kapital & Zinsen
Zahlungs-zu-Einkommen-Verhältnis
21.3%
des brutto monatlichen Einkommens
Loan-to-Value
87.5%
Über 80% — Bankdarlehen für Überschuss erforderlich

Geschätzte monatliche Kosten

Hypothekenzahlung10.640 kr
Immobilienwertsteuer (ejendomsværdiskat)1.840 kr
Zinsabzug (rentefradrag ~26%)2.048 kr
Geschätzte Nettomonatskosten10.433 kr

Basierend auf dänischen Sätzen 2026 (skat.dk). Ejendomsværdiskat: 9,2‰ Basis + 20,8‰ über 9.706.000 DKK. Zinsabzug: ~26% Steuerwert.

Kreditübersicht

Gesamtzinsen über Laufzeit1.730.541 kr
Gesamtkosten der Hypothek3.830.541 kr
Schulden-zu-Einkommen-Verhältnis (gældskvote)3.50x
Begrenzender FaktorEinkommensgrenze (3,5× Regel)

Nur Schätzungen — basierend auf 2026er Sätzen (skat.dk, finansdanmark.dk). Die tatsächliche Erschwinglichkeit hängt von Kreditprofil, spezifischer Gemeinde und Kreditgeberbewertung ab. Konsultieren Sie einen Hypothekenberater.

Was bedeutet es, sich ein Haus leisten zu können?

Die Frage "Wieviel Haus kann ich mir leisten?" ist eine der wichtigsten Entscheidungen beim Immobilienkauf. In Deutschland gelten spezifische Finanzierungsregeln, die durch die Wohnimmobilienkreditrichtlinie (WIKR) und die Aufsicht der BaFin reguliert werden. Banken prüfen dabei nicht nur Ihr Einkommen, sondern führen eine umfassende Haushaltsrechnung durch, um Ihre tatsächliche Belastbarkeit zu ermitteln.

Die goldene Regel besagt: Ihre monatliche Kreditrate sollte maximal 35-40% Ihres Nettohaushaltseinkommens betragen. Zusätzlich verlangen deutsche Banken in der Regel mindestens 10-20% Eigenkapital plus Nebenkosten. Der Beleihungsauslauf liegt typischerweise bei maximal 80-90% des Immobilienwerts, je nach Bank und Bonität.

Neben der reinen Finanzierungsfähigkeit müssen Sie auch die Grunderwerbsteuer (3,5-6,5% je nach Bundesland), Notarkosten (ca. 1,5% des Kaufpreises) und Grundbucheintrag (ca. 0,5%) einkalkulieren. Diese Nebenkosten summieren sich schnell auf 7-12% des Kaufpreises.

Die Formel zur Berechnung der Kaufkraft

Die Berechnung Ihrer maximalen Kaufkraft folgt einer bewährten Formel, die deutsche Banken in ihrer Kreditprüfung anwenden:

Maximaler Kaufpreis=Monatliche Kreditrate×12Tilgungssatz + Zinssatz×100+Eigenkapital\text{Maximaler Kaufpreis} = \frac{\text{Monatliche Kreditrate} \times 12}{\text{Tilgungssatz + Zinssatz}} \times 100 + \text{Eigenkapital}

Dabei gilt: Die monatliche Kreditrate errechnet sich aus Ihrem verfügbaren Einkommen nach Abzug aller Lebenshaltungskosten. Deutsche Banken rechnen mit Pauschbeträgen für Lebenshaltung (ca. 800-1.200 Euro pro Person) oder nehmen 70-80% des Nettoeinkommens als Berechnungsgrundlage.

Bei einem Annuitätendarlehen - der häufigsten Finanzierungsform in Deutschland - zahlen Sie monatlich eine gleichbleibende Rate aus Zins und Tilgung. Die Anfangstilgung sollte mindestens 2-3% betragen, um eine angemessene Laufzeit zu erreichen. Bei niedrigen Zinsen empfehlen Experten sogar 3-4% Tilgung.

Schritt-für-Schritt Beispielrechnung

Nehmen wir ein Ehepaar mit einem gemeinsamen Nettoeinkommen von 5.000 Euro monatlich und 80.000 Euro Eigenkapital:

Schritt 1: Verfügbares Einkommen ermitteln 5.000 Euro - 1.800 Euro (Lebenshaltung für 2 Personen) = 3.200 Euro Maximale Kreditrate (35%): 3.200 × 0,35 = 1.120 Euro

Schritt 2: Darlehenssumme berechnen Bei 3,5% Zinssatz und 3% Tilgung (6,5% Annuität): Maximale Darlehenssumme = (1.120 × 12) ÷ 0,065 = 206.769 Euro

Schritt 3: Kaufpreis ermitteln Kaufpreis = 206.769 Euro + 80.000 Euro Eigenkapital = 286.769 Euro Abzüglich 10% Nebenkosten: Netto-Kaufpreis ca. 260.000 Euro

Dieses Paar könnte sich also eine Immobilie bis etwa 260.000 Euro leisten, wobei individuelle Faktoren wie KfW-Förderung oder ein Bauspardarlehen die Finanzierung zusätzlich verbessern können.

Wie Sie den Rechner optimal nutzen

Unser Hausfinanzierungsrechner berücksichtigt alle relevanten deutschen Finanzierungsparameter. Geben Sie zunächst Ihr monatliches Nettoeinkommen und vorhandenes Eigenkapital ein. Der Rechner verwendet aktuelle ÄOP-Zinssätze (Jahreszins) deutscher Banken und berücksichtigt automatisch die üblichen Nebenkosten.

Wichtige Eingabetipps: Berücksichtigen Sie bei der Einkommenseingabe auch Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld, aber seien Sie konservativ bei variablen Einkommensbestandteilen. Das Eigenkapital sollte nach Abzug einer Liquiditätsreserve (3-6 Monatsausgaben) eingegeben werden. Nutzen Sie die Schieberegler für Zinssatz und Tilgung, um verschiedene Szenarien durchzuspielen.

Der Rechner zeigt Ihnen nicht nur den maximalen Kaufpreis, sondern auch die monatliche Belastung und Gesamtkosten über die Laufzeit. So erhalten Sie einen vollständigen Überblick über Ihre Finanzierungsmöglichkeiten.

KfW-Förderung und staatliche Unterstützung

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet verschiedene Förderprogramme, die Ihre Kaufkraft erheblich steigern können. Das KfW-Wohneigentumsprogramm (124) richtet sich an Familien und bietet zinsgünstige Darlehen bis 100.000 Euro. Besonders attraktiv ist die KfW-Förderung für energieeffizientes Bauen (KfW 261), die nicht nur günstige Zinsen, sondern auch Tilgungszuschüsse bis 37.500 Euro bietet.

Für Familien mit Kindern gibt es zusätzlich das Baukindergeld in verschiedenen Bundesländern sowie regionale Förderprogramme. Ein Bauspardarlehen kann ebenfalls Teil der Finanzierungsstrategie sein, insbesondere für die spätere Anschlussfinanzierung nach Ablauf der Zinsbindung.

Tipps zur Optimierung Ihrer Finanzierung

Um Ihre Kaufkraft zu maximieren, sollten Sie verschiedene Stellschrauben beachten. Eine längere Zinsbindung (15-20 Jahre) sichert Sie gegen steigende Zinsen ab, kostet aber einen Aufschlag. Bei sehr guter Bonität können Sie einen niedrigeren Zinssatz verhandeln oder eine höhere Beleihung erreichen.

Denken Sie auch an die Zeit nach dem Immobilienkauf: Eine Immobilie verursacht laufende Kosten wie Instandhaltung (ca. 1-1,5% des Kaufpreises jährlich), Versicherungen und bei Eigentumswohnungen Hausgeld. Diese sollten bei der Haushaltsrechnung mit 200-400 Euro monatlich eingeplant werden. Mit einer durchdachten Finanzierungsstrategie und realistischer Einschätzung Ihrer Möglichkeiten steht dem Traum vom Eigenheim nichts im Wege.

Häufig gestellte Fragen

Deutsche Banken empfehlen eine maximale Belastung von 35-40% des Nettohaushaltseinkommens für die Kreditrate. Bei sehr guter Bonität und niedrigen sonstigen Ausgaben können auch bis zu 45% akzeptiert werden. Wichtig ist eine realistische Haushaltsrechnung mit allen festen Ausgaben.
Mindestens die Nebenkosten (7-12% des Kaufpreises) sollten durch Eigenkapital gedeckt sein. Optimal sind 20-30% Eigenkapital, da Sie dann bessere Zinsen erhalten und das Finanzierungsrisiko senken. Eine Vollfinanzierung ist möglich, aber teurer und risikoreicher.
Die Hauptnebenkosten sind Grunderwerbsteuer (3,5-6,5% je Bundesland), Notarkosten (ca. 1,5%) und Grundbucheintrag (ca. 0,5%). Bei Kauf über Makler kommen noch 3,57-7,14% Maklerprovision dazu. Insgesamt sollten Sie 7-12% des Kaufpreises für Nebenkosten einplanen.
Eine höhere Anfangstilgung verkürzt die Laufzeit und spart Zinsen. Bei niedrigen Zinsen sollten Sie mindestens 3-4% tilgen, da sonst die Laufzeit sehr lang wird. Jeder zusätzliche Tilgungsprozent spart oft mehrere zehntausend Euro Zinsen über die Gesamtlaufzeit.
Die KfW bietet verschiedene Programme: KfW 124 (Wohneigentumsprogramm) für Familien mit zinsgünstigen Darlehen bis 100.000 Euro, und KfW 261 für energieeffizientes Bauen mit Tilgungszuschüssen bis 37.500 Euro. Die Förderung muss vor Kaufvertrag beantragt werden.
Der Beleihungsauslauf beschreibt das Verhältnis von Darlehenssumme zu Immobilienwert. Deutsche Banken finanzieren meist maximal 80-90% des Immobilienwerts. Je niedriger der Beleihungsauslauf, desto bessere Zinsen erhalten Sie, da das Risiko für die Bank sinkt.
Bei niedrigen Zinsen ist eine lange Zinsbindung (15-20 Jahre) empfehlenswert, um sich gegen steigende Zinsen abzusichern. Der Zinsaufschlag für längere Bindungen ist meist moderat. Bei bereits hohen Zinsen kann eine kürzere Bindung sinnvoll sein, um bei sinkenden Zinsen schneller profitieren zu können.
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